Tecklenburger-Land-Krimi

Mit dem Roman “Der Rosenfälscher” beginne ich eine neue Reihe von regionalen Kriminalromanen, die im nördlichen Münsterland spielen. Es war nicht einfach, den Bogen von Lingen über die Landesgrenze von Niedersachsen und Nordrhein Westfalen nach Ibbenbüren zu spannen. Zwei Kommissare aus zwei Bundesländern in einem Fall ermitteln zu lassen, war eine große Herausforderung. Da der erste Roman dieser Reihe im Emsland und im Münsterland spielt, veröffentliche ihn unter “Ems-Münsterland-Krimi”. Spätere Romane werden Tecklenburger-Land-Krimis sein.

 

Die handelnden Personen:

Carsten Grewe, Erster Kriminalhauptkommissar

Jahrgang 1962, geborener Ibbenbürener, Kind einer Bergmannsfamilie, geschieden und sieht jünger aus, als er es ist. 1,90 Meter groß, blondes, welliges Haar, auch schon mal in Langversion. Carsten hat von langfristigen Beziehungen mit dem anderen Geschlecht die Nase gestrichen voll. Er ist ein sportlicher Typ, der keinen Sport betreibt. Zur Polizei kam er durch einen Zufall. Nach Bundeswehrzeit und vier Semestern Studium der Rechtswissenschaften an der Uni Münster, schmiss er hin und bewarb sich bei der Polizei. Dort legte er eine steile Karriere hin, kam recht früh zur Kriminalpolizei. Lässiger Typ, Jeansträger, geht gerne mal einen trinken. Lieblingslokal: Ledigs Anna in Ibbenbüren.

Iris Otte, Kriminalhauptkommissarin

Jahrgang 1980, gebore Schmidtke aus in Bevergern. 1,75 Meter groß, Kurzhaarfrisur. Iris Otte ging als Studienabbrecher zur Polizei. Nach dem Abitur auf der Hüberts’schen Schule in Hopsten studierte sie ein paar Semester Sport und Geografie in Münster und kam dem Wunsch ihrer Eltern, Lehrerin zu werden, nicht nach. Stattdessen absolvierte sie ein dreijähriges duales Studium an der Fachhochschule für Verwaltung in Köln und wurde zur Kommissarin befördert. Ein Jahr im Streifendienst in Münster und drei Jahre in einer Polizeihundertschaft der Bereitschaftspolizei folgten, bis sie in Ibbenbüren eingesetzt wurde. Der Weg zum KK 23 führte sie über die K-Wache in Greven. Sie ist mit Martin Otte, einem Arzt aus Saerbeck verheiratet. Sie ist begeisterte Läuferin und nutzt jede freie Minute zum Laufen.

Michael Schröder “Atze”, Kriminaltechniker

Jahrgang 1973, geboren in Dörenthe. Halbglatze, mittlere Reife. Michael Schröder arbeitet seit zehn Jahren als technischer Assistent im KK 23. Der drahtige Junggeselle kam aus dem handwerklichen Bereich (Gas-Wasser-Installatuer), als er sich bei der Polizei für eine Ausbildung zum Kriminaltechniker bewarb. Er war ein Seiteneinsteiger und ist in seinem Fach ein anerkannter Spezialist, der sich mit zahlreichen Weiterbildungen an der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle in Münster auf dem Laufenden hält. Er fährt täglich mit dem Fahrrad von seinem Wohnort Dörenthe zur Dienststelle nach Ibbenbüren und überquert zweimal den Teutoburger Wald. Daher und wegen seiner sonstigen, sportlichen Aktivitäten, stammte seine drahtige Figur. Schon während seiner Ausbildung bekam Schröder den Spitznamen Atze, obwohl er dem Komiker mit der Lockenperücke nicht in geringster Weise ähnlich war. Michael Schröder hatte eine Halbglatze.

Martin Plegge, Kriminaloberkommissar

Jahrgang 1983, wohnhaft in Mettingen. Er wird “Praktikant” genannt, weil er etwas tollpatischig arbeitet und zu Beginn seiner Arbeit im KK 23 einige Fehler machte. Aber er ist lernwillig und hat eine gute Spürnase.

Dieter Foppe, Kriminaloberkommissar

Jahrgang 1980, wohnhaft in Hörstel. (Rest folgt)

 

Peter Waller, Kriminaloberkommissar

Jahrgang 1981, wohnhaft in Laggenbeck (Rest folgt)

 

Johanna Pottmeier, Mitbewohnerin im Haus von Grewe

Jahrgang 1965, wohnt am “Alter Posthof” in Ibbenbüren. Hat einen großen Hund (Bodo), der genauso große Haufen macht. Frühstückt gerne “Eier oder so” und hat sich den Mitbewohner Carsten “geschnappt”. Hat zwei Enttäuschungen hinter sich. Einen Säufer und einen Handelsvertreter für Frisörartikel. Im Suff war ihr erster Ehemann eines Nachts vor den Kühlergrill eines Lastwagens gelaufen. Kein Mensch – auch nicht die Polizei – wusste damals zu erklären, wie er in diesem Zustand die Böschung zur Autobahn hinaufgekommen war und welcher Teufel ihn geritten hatte, die viel befahrene Straße zu überqueren. Er machte sie so zur Frühwitwe und hinterließ ihr einen Berg Schulden. Irgendwann kam Johanna dahinter, dass der Handelsvertreter es mit der Treue nicht so genau nahm. Spätestens, als sie ein gehörnter Friseurmeister angerufen hatte und den Hund, der seine Frau vögelte sprechen wollte, war ihr klar geworden, dass sie wieder in den berühmten Eimer gegriffen hatte. Da war sie zwei Jahre mit ihm zusammen und zum Glück nicht verheiratet. Das ersparte ihr die Rennerei zum Anwalt und damit verbundene hohe Kosten. Als ihr Vertreter am Abend des Anrufes nach Hause kam, warf sie ihn samt seiner Kämme, Bürsten, Haarschneidemaschinen und Scheren aus der Wohnung.